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Photo: Romanian communist leader Gheorghe Gheorghiu-Dej (front row, left) seeing off Soviet leader Nikita Khrushchev (front row, right), Bucharest Băneasa Airport, June 1960, Fototeca online a comunismului românesc, No. #E345 (5/16/2018)

23.5.2018

From below and in between. Narrating and Practicing the Cold War in South East Europe - Ein Workshop-Bericht

Der Systemantagonismus nach 1945 brachte in Südosteuropa auf kleinem Raum eine politische Fragmentierung hervor, die ihresgleichen suchte. Die Betrachtung der Region als "Brennglas des Kalten Kriegs" drängt sich daher geradezu auf, um über Wechselwirkungen zwischen globaler Mächtekonstellation und lokalen Charakteristika und Kontinuitäten zu diskutieren. Janis Nalbadidacis und Matthias Thaden über einen Workshop an der HU Berlin.

 

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Photo: Tunnel, Material legacies of Cold War civil defense: The Sonnenberg Bunker in Lucerne, Switzerland, (c) Sarah Robey

16.4.2018

Living (again) in an Age of Nuclear Fear. New Avenues for Studying Cold War Civil Defense

Erneut werden wir von nuklearen Gefahren begleitet. Sarah Robey, Silvia Berger Ziauddin und Peter Bennesved reflektieren diese Entwicklungen und stellen eine neue Arbeitsgruppe vor, die sich auf die Geschichte des nuklearen Zivilschutzes konzentriert. Der Beitrag ist auf Englisch.

 
9.3.2018

Das Mobilmachungssystem der DDR. Ein Zugang zum militarisierten Sozialismus

Im Fall einer Eskalation des Ost-West-Konfliktes sollten alle gesellschaftlichen Bereiche der DDR dazu befähigt sein, den Kriegsbedarf der NVA zu decken und die Operationen der eigenen und verbündeten Streitkräfte in jeder Hinsicht zu unterstützen. Weite Teile der DDR-Bevölkerung waren daher bereits im Frieden in umfassende Mobilmachungsvorbereitungen eingebunden. Von Johannes Mühle.

 
26.1.2018

Italien und die DDR in den 1970er und 1980er Jahren

Italien und die DDR stellten während des Kalten Krieges zwei Sonderfälle dar. Ähnliche strukturelle Probleme – schwache Volkswirtschaften, schwierige Beziehungen zu ihren jeweiligen Verbündeten und zunehmende soziale Unruhen – wirkten sich auf ihre internationalen Beziehungen aus und überließen beiden wenig außenpolitischen Spielraum. Laura Fasanaro erkundet Geschichte und Politik beider Länder während des Kalten Krieges. (Auf Englisch)

 
23.1.2018

Der tschechoslowakische Hafen in Hamburg während des Kalten Krieges. Eine Projektvorstellung

Der 1928 gegründete tschechoslowakische Hafen in Hamburg war schon während der Zwischenkriegszeit ein wichtiger Umschlagplatz für den Außenhandel des zentraleuropäischen Binnenlandes. Diese Bedeutung behielt der Hafen auch nach 1945 bei – nunmehr als sozialistischer Außenposten gut 60 Kilometer jenseits des Eisernen Vorhangs. Bei vollem Betrieb und mit offenen Grenzen erzeugte die tägliche Konfrontation der politischen Systeme einen spezifischen Mikrokosmos. Sarah Lemmen stellt ihr kulturgeschichtliches Forschungsprojekt vor.

 
17.1.2018

Interrogation Nation: Refugees and Spies in Cold War Germany

In seinem Buch Interrogation Nation: Refugees and Spies in Cold War Germany analysiert Keith R. Allen die "overlooked story of refugee screening in West Germany" (p. xv). Aufbauend auf seiner in deutscher Sprache vorliegenden Studie über die Überprüfungen im West-Berliner Aufnahmelager Marienfelde untersucht er Orte, Personen, und Praktiken der Flüchtlingsüberprüfung durch die drei Westmächte und die Bundesrepublik. Eine Rezension von Douglas Selvage. (Auf Englisch)

 
21.11.2017

Der Chinesisch-Indische Grenzkrieg von 1962. Neue Perspektiven

Ein neues, von Amit R. Das Gupta und Lorenz M. Lüthi herausgegebenes Buch gibt neue Einblicke in den kurzen Grenzkrieg von 1962, der in Indien ein dauerhaftes Trauma hinterlassen hat. In zwölf Kapiteln untersuchen elf Autoren die Hintergründe, Politik und Fehlentscheidungen dieser militärischen Auseinandersetzung. Dabei werden neben bekannten auch zahlreiche neu erschlossene Archivalien ausgewertet. Neue Aspekte bieten vor allem die Beiträge von Amit Das Gupta über Indiens Politik, Dai Chaowu über Chinas Politik und Payal Banerjee über die wenig bekannte Situation der indischen Chinesen während des Krieges. Eine Rezension von Jyotirmoy Banerjee (Auf Englisch).

 
7.11.2017

Im finnischen Fernsehen: Erich Honecker auf Elchjagd und andere Nachrichten

Der Tod von Helmut Kohl am 16. Juni 2017 löste in den sozialen Medien zum Teil nostalgische Reaktionen aus. Dazu gehörte auch die Veröffentlichung von Videoclips zum historischen Treffen von Kohl und Erich Honecker 1987 in Bonn. Darunter befand sich auch ein Beitrag des finnischen Rundfunks. Von Laura Ellen Saarenmaa (Auf Englisch).

 
24.10.2017

Vorsichtige Kritik: Indiens Haltung zur amerikanischen Intervention 1965 in der Dominikanischen Republik

Nach der Kubakrise bedeutete die amerikanische Intervention in der Dominikanischen Republik 1965 ein weiteren "Stresstest" für die Beziehungen der beiden Supermächte. Die UdSSR versuchte Indien als zentralen Akteur der Bewegung blockfreier Staaten auf ihre Seite zu ziehen. Binay Prasad zeigt auf, wie Indien reagierte und seine Interessen mit der Blockfreienbewegung in Einklang zu bringen suchte (Auf Englisch).

 
10.10.2017

Eine vereinte anti-revisionistische Front? Die Achse Peking-Pjöngjang in der internationalen kommunistischen Bewegung der frühen 1960er Jahre

Seit 1950 wird die Beziehung zwischen der Volksrepublik China und der Demokratischen Volksrepublik Korea von den offiziellen chinesischen Medien als "stets stabile" "unverbrüchliche Freundschaft" charakterisiert. Neue Studien zu den bilateralen Beziehungen erzählen jedoch eine andere Geschichte. Die chinesisch-nordkoreanischen Beziehungen erlebten nicht nur schwere Zeiten während des Kalten Krieges. Tatsächlich hat diese "traditionelle Freundschaft" nie wirklich existiert. Von Tao Chen (Auf Englisch).

 

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