13.6.2016

Interviewreihe: Forschung zum Kalten Krieg – eine Bestandsaufnahme

Der Kalte Krieg war ein globaler Konflikt – so dürfte es kaum überraschen, dass überall auf der Welt zum Kalten Krieg geforscht wird. Die Forschung zum Kalten Krieg sind nicht nur international ausgerichtet, sie vereinigen auch so viele Felder der Geschichtswissenschaft und ihrer verwandten Wissenschaften wie kaum ein anderer Bereich der Zeitgeschichte. Sie widmen sich einem breiten Analysefeld, für das sich mittlerweile die Bezeichnung "Cold War Studies" eingebürgert hat. Klassische und neue Formen der Politik-, Diplomatie- und Militärgeschichte treffen hier auf Kultur-, Ideen- und Emotionsgeschichte, auf die Geschichte des Wissens und der Wissenschaft, auf Umwelt-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Hinzu kommen unter anderem Einflüsse aus den Regionalwissenschaften, den Security Studies oder den Internationalen Beziehungen.

Doch wohin steuert dieses Schiff? Wie unterscheiden sich die Cold War Studies in Großbritannien von denen in Japan? Wo konvergieren die Interessen einer Schweizer Kulturhistorikerin mit denen eines deutschen Politikhistorikers? Wie bewertet eine amerikanische Expertin die Verfügbarkeit von Archivdokumenten in Russland? Welche Themen, Akteure und Zeiträume stehen hoch im Kurs? Diesen und anderen Fragen geht unsere siebenteilige Interviewreihe mit renommierten Historikerinnen und Historikern aus Deutschland, Großbritannien, Japan, der Schweiz und den USA nach.

Die siebenteilige Reihe ist eine Kooperation des Berliner Kollegs Kalter Krieg und des Portals Militärgeschichte. Sie wurde von Dr. Christoph Nübel (Humboldt-Universität zu Berlin) und Dr. Klaas Voß (Hamburger Institut für Sozialforschung) durchgeführt.

 

Teilnehmerinnen und Teilnehmer

13. Juni 2016: Prof. Dr. Bernd Greiner (Leiter des Berliner Kollegs Kalter Krieg und Wissenschaftler am Hamburger Institut für Sozialforschung – Berlin/Hamburg, Deutschland)

20. Juni 2016: Dr. Svetlana Savranskaya (Senior Research Fellow am National Security Archive − Washington, DC, USA)*

27. Juni 2016: Prof. Dr. Benjamin Ziemann (Professor für Geschichte an der University of Sheffield –Sheffield, UK)*

11. Juli 2016: Prof. Dr. Tsuchiya Yuka (Professorin für International Studies an der Ehime University – Ehime, Japan)*

18. Juli 2016: Prof. Dr. Hermann Wentker (Leiter der Forschungsabteilung des Instituts für Zeitgeschichte München–Berlin in Berlin-Lichterfelde, Deutschland)

1. August 2016: Lic. phil. Sibylle Marti (Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fernuniversität Hagen – Hagen, Deutschland)

15. August 2016: Dr. Frank Reichherzer (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, Potsdam, Deutschland)

Die mit * gekennzeichneten Interviews wurden auf Englisch geführt.

 


Zitierempfehlung:
Christoph Nübel, Klaas Voss, Interviewreihe: Forschung zum Kalten Krieg – eine Bestandsaufnahme, 13.06.2016, http://www.berlinerkolleg.com/de/blog/interviewreihe-forschung-zum-kalten-krieg-eine-bestandsaufnahme (bitte fügen Sie in Klammern das Datum des letzten Aufrufs dieser Seite hinzu)

Die von den einzelnen Autoren und Autorinnen veröffentlichten Texte und Artikel geben nicht die Meinung der Redaktion wieder.
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