Interventionismus in Europa Militärisches und humanitäres Eingreifen seit 1945
Ort:
Humboldt-Universität zu Berlin
Hauptgebäude, Raum 1072
Unter den Linden 6
10117 Berlin
Programminfo:
Politische, militärische und humanitäre Interventionen prägten die internationale Politik im Kalten Krieg und sind bis heute allgegenwärtig. Doch was ist darunter konkret zu verstehen? Welche Motive verfolgten die Akteure, welche Rechtfertigungsstrategien entwickelten sie? Wie veränderten ihre Konzepte und ihr Handeln die internationale Ordnung? Die Ringvorlesung „Interventionismus in Europa: Militärisches und Humanitäres Eingreifen seit 1945“ diskutiert anhand ausgewählter Beispiele unterschiedliche Formen, Akteure und Praktiken des Interventionismus in Europa seit 1945.
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Das Berliner Kolleg Kalter Krieg ist ein Projekt des Instituts für Zeitgeschichte München–Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.
Veranstalter
- Bundesstiftung Aufarbeitung
- Humboldt-Universität zu Berlin
- Institut für Zeitgeschichte München–Berlin