21. April 2026 18:00 Uhr

Ringvorlesung des Berliner Kollegs Kalter Krieg im Sommersemester 2026

Interventionismus in Europa Militärisches und humanitäres Eingreifen seit 1945

Ort:

Humboldt-Universität zu Berlin
Hauptgebäude, Raum 1072
Unter den Linden 6
10117 Berlin

Programminfo:

Politische, militärische und humanitäre Interventionen prägten die internationale Politik im Kalten Krieg und sind bis heute allgegenwärtig. Doch was ist darunter konkret zu verstehen? Welche Motive verfolgten die Akteure, welche Rechtfertigungsstrategien entwickelten sie? Wie veränderten ihre Konzepte und ihr Handeln die internationale Ordnung? Die Ringvorlesung „Interventionismus in Europa: Militärisches und Humanitäres Eingreifen seit 1945“ diskutiert anhand ausgewählter Beispiele unterschiedliche Formen, Akteure und Praktiken des Interventionismus in Europa seit 1945.

Terminvorschau
 

21.04.2026

Hermann Wentker: Moskaus Interventionen im Ostblock (1953-1981). Hintergründe und Auswirkungen auf das sowjetische Imperium

05.05.2026

Konstanze Soch: Nahrungsmittelhilfe über den Eisernen Vorhang hinweg: Karitative Aktion oder politische Intervention? 

19.05.2026

Hubert Zimmermann: (Post)-Interventionismus? Die Debatte um Auslandseinsätze der Bundeswehr vor und nach 1990

02.06.2026

Bernd Rother: Intervention zur Abwehr des Kommunismus? Das westliche Bündnis und der Sturz der Diktatur in Portugal (1974)

16.06.2026

Hannes Grandits: UN-Blauhelme und NATO-Luftschläge: Die Jugoslawienkriege (1991-1995)

30.06.2026

Kristóf Gosztonyi: Lessons Learned? Der Kosovo-Krieg (1999) im Lichte der bosnischen Interventionserfahrungen 

07.07.2026

Agnes Bresselau von Bressensdorf: Flucht, Recht, Verantwortung: Humanitärer Interventionismus und die Entstehung der Responsibility to Protect 
 

Das Berliner Kolleg Kalter Krieg ist ein Projekt des Instituts für Zeitgeschichte München–Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. 

Veranstalter

  • Bundesstiftung Aufarbeitung
  • Humboldt-Universität zu Berlin
  • Institut für Zeitgeschichte München–Berlin