Moskaus Interventionen im Ostblock (1953–1981) Hintergründe und Auswirkungen auf das sowjetische Imperium
Ort:
Humboldt-Universität Berlin
Hauptgebäude, R. 1072
Unter den Linden 6
10117 Berlin
Programminfo:
Die Krisen der Jahre 1953, 1956, 1968 und 1980/81 erschütterten nicht nur die jeweils betroffenen Ostblockstaaten, sondern drohten auch auf andere Gebiete überzuschwappen. Moskau musste daher reagieren, auch um das sowjetische Imperium zu erhalten. Für die Entscheidung spielten auch die anderen Ostblockstaaten eine wichtige, allerdings von Fall zu Fall unterschiedliche Rolle. Außerdem wirkten sich die Interventionen in unterschiedlicher Weise auf die sowjetische Osteuropapolitik aus.
Vortrag von Hermann Wentker (Berlin)
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ringvorlesung des Berliner Kollegs Kalter Krieg im Sommersemester 2026 in Kooperation mit der Humboldt-Universität zu Berlin und der Bundesstiftung Aufarbeitung statt. Die Ringvorlesung diskutiert anhand ausgewählter Beispiele unterschiedliche Formen, Akteure und Praktiken des Interventionismus in Europa seit 1945
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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