5. Mai 2026 18:00 Uhr

Ringvorlesung

Konstanze Soch, Berlin

Nahrungsmittelhilfe über den Eisernen Vorhang hinweg Karitative Aktion oder politische Intervention?

Ort:

Humboldt-Universität Berlin
Hauptgebäude, R. 1072
Unter den Linden 6
10117 Berlin

Programminfo:

Was bedeutete der Versand von Päckchen und Paketen zwischen den beiden deutschen Staaten im Kalten Krieg? Der Vortrag geht der Frage nach, warum Menschen "hüben" wie "drüben" einander unterstützten - und wie diese scheinbar privaten Gesten zugleich Teil größerer politischer Strategien wurden. "Westpakete" und "Ostpakete" leisteten nicht nur materielle Hilfe, sondern prägten auch Vorstellungen vom eigenen und vom anderen System. Zugleich wirft der Vortrag einen Blick darauf, wie diese gelebte Hilfe bis heute nachwirkt und weiterhin Menschen miteinander verbindet.

Vortrag von Konstanze Soch (Berlin)

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ringvorlesung des Berliner Kollegs Kalter Krieg im Sommersemester 2026 in Kooperation mit der Humboldt-Universität zu Berlin und der Bundesstiftung Aufarbeitung statt. Die Ringvorlesung diskutiert anhand ausgewählter Beispiele unterschiedliche Formen, Akteure und Praktiken des Interventionismus in Europa seit 1945

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wir möchten Sie darüber informieren, dass auf unseren Veranstaltungen Bild- und Tonaufnahmen gemacht werden, die wir für unsere Öffentlichkeitsarbeit verwenden. Sollten Sie nicht fotografiert werden wollen, sprechen Sie uns gerne an.