Intervention zur Abwehr des Kommunismus Das westliche Bündnis und der Sturz der Diktatur in Portugal (1974)
Ort:
Humboldt-Universität Berlin
Hauptgebäude, R. 1072
Unter den Linden 6
10117 Berlin
Programminfo:
Bereits wenige Monate, nachdem eine Bewegung von Offizieren der portugiesischen Diktatur am 25. April 1974 ein Ende gesetzt hatte, wuchsen in Westeuropa und in den USA Befürchtungen, linksextreme Militärs und die KP könnten eine neue Diktatur errichten. Wie darauf zu reagieren sei, war im westlichen Bündnis umstritten. US-Außenminister Henry Kissinger meinte, eine kommunistische Machtübernahme in Lissabon werde ein heilsamer Schock sein und Gedanken an Volksfrontbündnisse in anderen Ländern Westeuropas beenden. Eine Koalition aus westeuropäischer Sozialdemokratie und CIA hingegen setzte auf diskrete, aber nachhaltige Unterstützung der demokratischen Kräfte des Landes mit politischen und finanziellen Mitteln.
Vortrag von Bernd Rother (Berlin), Moderation: Christian Methfessel
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ringvorlesung des Berliner Kollegs Kalter Krieg im Sommersemester 2026 in Kooperation mit der Humboldt-Universität zu Berlin und der Bundesstiftung Aufarbeitung statt. Die Ringvorlesung diskutiert anhand ausgewählter Beispiele unterschiedliche Formen, Akteure und Praktiken des Interventionismus in Europa seit 1945
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Wir möchten Sie darüber informieren, dass auf unseren Veranstaltungen Bild- und Tonaufnahmen gemacht werden, die wir für unsere Öffentlichkeitsarbeit verwenden. Sollten Sie nicht fotografiert werden wollen, sprechen Sie uns gerne an.