(Post-)Interventionismus? Die Debatte um Auslandseinsätze der Bundeswehr vor und nach 1990
Ort:
Humboldt-Universität Berlin
Hauptgebäude, R. 1072
Unter den Linden 6
10117 Berlin
Programminfo:
In einer gesellschaftlich höchst kontroversen Debatte löste sich die Bundesrepublik in den 1990er Jahren vom bisherigen Fokus der Sicherheitspolitik auf die Territorialverteidigung und beteiligte sich zunehmend an internationalen militärischen Auslandseinsätzen. Dabei ging es nicht nur um Fragen der Bündnissolidarität, regionaler Stabilität oder humanitären Schutzes, sondern auch um das außenpolitische Selbstverständnis Deutschland. Der Vortrag zeichnet die bis in die heutige Ukraine-Debatte nachwirkenden Kontroversen anhand der großen Auslandsinterventionen der 1990er und 2000er Jahre nach.
Vortrag von Hubert Zimmermann (Marburg)
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ringvorlesung des Berliner Kollegs Kalter Krieg im Sommersemester 2026 in Kooperation mit der Humboldt-Universität zu Berlin und der Bundesstiftung Aufarbeitung statt. Die Ringvorlesung diskutiert anhand ausgewählter Beispiele unterschiedliche Formen, Akteure und Praktiken des Interventionismus in Europa seit 1945
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Wir möchten Sie darüber informieren, dass auf unseren Veranstaltungen Bild- und Tonaufnahmen gemacht werden, die wir für unsere Öffentlichkeitsarbeit verwenden. Sollten Sie nicht fotografiert werden wollen, sprechen Sie uns gerne an.